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Barrierefreiheit im Studium ist spürbar

Sonntag, 9. Mai 2010

Hier geht es um die Programme, die Du für Dein Studium nutzt, oder die Dir zur Verfügung gestellt werden und die Du prüfen solltest hinsichtlich der realen “Barrierefreiheit”.

Barrierefrei arbeiten heißt: schnell, einfach und fließend die Aufgaben bearbeiten zu können und zu wissen, dass Du die Arbeit nur einmal machen brauchst. Dass Du leicht Informationen importieren und exportieren kannst. Und dass Du Deine Arbeit, wann immer Du möchtest, leicht und verständlich kommunizieren und präsentieren kannst – natürlich auch in der internationalen Zusammenarbeit.

Das Gegenteil ist derzeit Realität und heißt: Barrieren kannst Du immer wieder als Störungen in Deinem Arbeitsprozess wahrnehmen:

  • Du hast das Programm nicht, um die Datei zu öffnen.
  • Du hast etwas erstellt, was Du jetzt in einer anderen Form, einem anderen Format brauchst.
  • Du erhältst etwas fertig Formatiertes und Du stellst fest, dass schon bei kleinen Änderungen, das ganze Dokument in seiner Formatierung zerstört wird.
  • Du musst Dich mit den Formatierungsmöglichkeiten einer komplexen und komplizierten Software stundenlang beschäftigen, um eigentlich simple Daten zu präsentieren.
  • Du suchst eine Information, einen Artikel, ein Bild, ein Link etc. die Du letztens irgendwo gespeichert hattest.
  • Du sollst mit jemand zusammenarbeiten, der in einem anderen Land der EU sitzt und in einer anderen Sprache kommuniziert.
  • Du willst Dich mit Studenten anderer Universitäten austauschen und stellst fest, dass Du und die Anderen proprietäre Lernplattformen (Insellösungen) nutzen, d. h. das ihr eure Daten nicht austauschen könnt und Du den anderen (eigentlich) auch keinen Zugriff geben darfst.
  • Deine Kinder fragen nach, was mit was Du Dich beschäftigst, denn Sie wollen verstehen, was Du lernst, was Du schreibst, worum es bei Deinem Studium geht.
  • Dein Vater / Deine Mutter fragen nach, was mit was Du Dich beschäftigst, denn Sie wollen verstehen, was Du lernst, was Du schreibst, worum es bei Deinem Studium geht (siehe Generationsübergreifend kommunizieren).
  • Dein Großvater / Deine Großmutter fragen nach, was mit was Du Dich beschäftigst, denn Sie wollen verstehen, was Du lernst, was Du schreibst, worum es bei Deinem Studium geht.
  • Deine Kinder fragen Dich um Hilfe bei den Hausaufgaben
  • Du erhältst Informationen von Spezialisten, die keinen Bezug zu anderen Wissensgebieten herstellen können.
  • Du erhältst keine Informationen über die Veranstaltungen, die zu Deinen Lerninhalten gerade stattfinden.

Wir haben LERNWEG entwickelt, um diese Barrieren abzubauen und Dir zu zeigen, dass ein barrierearmes Studium leicht realisierbar ist.

Das Praktikum oder Semester im Ausland

Montag, 3. Mai 2010

Es wird aufregend, weil nun ein “kleines” Abenteuer beginnt. Auf der einen Seite ist natürlich viel Organisatorisches zu erledigen, auf der anderen Seite musst Du Dich auch mental vorbereiten.

Wenn Du einen Ort und einen Platz gefunden hast, wächst der Wunsch sich bestmöglich auf die neue Situation vorzubereiten.

D.h. es gibt

  • eine neue Umgebung (hoffentlich eine interessante Stadt und Landschaft)
  • eine Firma, eine Organisation oder eine Hochschule / Uni, wo das Praktikum oder das Semester stattfindet
  • wichtige Adressen und Ansprechpartner
  • eine neue Sprache für die das Alltagsvokabular aufgefrischt werden will
  • ein – dem Praktikum oder dem Studium entsprechendes – Fachvokabular was schon ungeduldig wartet
  • die Frage: Was nehme ich (abgesehen von meinem Kofferinhalt) noch an Informationen, an Texten, Dokumenten, Bildern, Aufzeichnungen … mit, die ich dort brauche?
  • die Frage: Wie speichere ich die fremdsprachlichen Inhalte ab? Und wie erreiche ich, dass ich meine deutschen und die fremdsprachlichen Inhalte auch wirklich zusammenhalte.
  • am Rande noch die Frage nach der Datensicherung (weil wenn Du nur alles auf dem Computer speicherst, dann bleibt das Risiko, das Dein Computer kaputt geht oder wegkommt).
  • möglicherweise eine Präsentation nach Abschluss des Aufenthaltes am heimischen Standort.
  • vielleicht gibt es auch die daheim, denen Du gerne einen Eindruck von dem geben möchtest, was Du im Ausland zu erlebst.
  • eventuell während der Zeit Deines Auslandsaufenthaltes auch Lehrveranstaltungen bei Dir zuhause, die Du nicht verpassen möchtest oder darfst – da wäre es gut eine Möglichkeit zu finden, aktuell auf dem Laufenden zu bleiben.
  • die interessante Frage, ob es an dem neuen Aufenthaltsort Veranstaltungen gibt, die Dich interessieren könnten.

Also, eine ganze Menge, was einem so durch den Kopf geht, wenn man für eine Zeit ins Ausland geht.

Es wird wahrscheinlich nicht Dein einziger Auslandsaufenthalt bleiben. Europa ist zum Bewegungsraum geworden und die Kommunikation in mindestens 2 Sprachen gehört dazu. Umso wichtiger, eine Lernumgebung zu haben, die das aushält :-)

Die aufgezählten Aspekte kannst Du leicht mit LERNWEG realisieren. Dafür ist es da. Es unterstützt Dich in Deiner “Unabhängigkeit” – und im lebenslangen Lernen an verschiedenen Orten.