Artikel-Schlagworte: „Lernen selbst organisieren“

Materialmix

Dienstag, 20. April 2010

Ob Du eigenständig recherchierst, Dir eine Online-Präsentation anschaust, eine Vorlesung besuchst, einer Diskussion im Seminar folgst, ein Protokoll liest, eine Internetseite besuchst …

Die Informationen, die Du für Dein Studium brauchst, liegen nicht in einem einheitlichen Format vor.

Es sind sprachliche Informationen, Fotokopien, Flipcharts, Tafelbilder, Mitschriften, Audio-Files, Podcasts, Videos, PDF Dateien, Bücher, Broschüren, Mindmaps, Präsentationsfolien, Dokumente, Links, Tabellen, Bilder, Graphiken u.a. Formate.

Dieses bunte Durcheinander ist der “Materialmix”, mit dem Du es zu tun hast, und der Dich herausfordert, wenn Du versuchst

  • alles zu sammeln und immer dabei zu haben
  • etwas zu finden
  • effizient zu lernen

Wir haben uns an die Suchmaschine im Internet gewöhnt. Such’ aber mal in dem oben beschriebenen Materialmix! Geht nicht!

Aus diesem Grunde ist es nötig die Informationen in der eigenen Lernumgebung abzulegen – und zwar so, dass Du darin suchen kannst, wie Du es über eine Suchmaschine gewöhnt bist. Genau das machst Du automatisch, wenn Du mit LERNWEG arbeitest.

Welche Rolle spielen die Lernenden in der Bildungsdiskussion?

Freitag, 16. April 2010

Das Thema Bildung hat in den letzten Jahren in Deutschland relativ viel Aufmerksamkeit erhalten. Die Schlagworte waren und sind: PISA-Studie, Verkürzung der Schulausbildung, die Neuordnung der Studienabschlüsse: Bachelor, Master; Heutzutage gibt es für die Studenten die Leistungspunkte, den Workload, die Modularisierung.

Die Ursachen für das große Ausmaß an Bewegung in der Bildungspolitik ist das Bestreben der EU zu “europaweit vergleichbaren Abschlüssen” zu kommen, und im Hochschulbereich die Qualitätssicherung zu verbessern und eine Steigerung der Mobilität zu erreichen: Das Stichwort hier heißt: “Bologna-Prozess”.

Der grundsätzliche Ansatz der Modularisierung – also die Einteilung in Lehreinheiten und Lerneinheiten – macht Optimierungsstrategien möglich.

Im Zuge dieser Optimierungen steigt die Zahl der Bildungseinrichtungen, die sich mit IT-Werkzeugen beschäftigen und diese einsetzen (u.a. Lernplattformen). Es entstanden und entstehen eine große Anzahl von verschiedenen lokalen Lösungen.

Erleichtern diese Lernplattformen dem Lernenden das Lernen. Unterstützen sie ihn in seinem Wissensaufbau, seiner Lernorganisation und seinem Informationsbedarf?

Wenn ich mir die bekannten Lernplattfomen ansehe, dann sind diese in erster Linie ein Instrument für Bildungseinrichtungen um

  • die Verwaltung zu vereinfachen
  • einen Dateiserver bereitzustellen
  • Lehre zu dokumentieren
  • die Aktivitäten der Lernenden zu protokollieren

Abgesehen von der komplizierten Einrichtung einer Lernplattform ist die Akzeptanz unter Lehrenden und Lernenden ein schwieriges Thema.

Wo ist der Nutzen für die Lernenden?

Perspektivwechsel: Lernende im Zentrum

Der oder die Lernende ist meines Erachtens nach die Schlüsselfigur in der Bildungsdiskussion. Von ihm und von ihr aus lassen sich Kriterien für eine hilfreiche Lernumgebung aufstellen – denn letztlich geht es darum, das dieser bzw. diese eine effiziente, gegenwartsbezogene und zukunfsfähige Ausbildung erhält.

Eine optimale Lernumgebung ermöglicht den Lernenden

  • Zugriff auf ihr Wissen
  • Kompatibilität ihrer Arbeitsergebnisse (EU weit)
  • Zugriff auf Information (EU-weit)
  • eine Unterstützung durch “intelligente” Automatismen der Lernumgebung, die das Lernen unterstützen
  • effiziente Arbeitsinstrumente, die helfen, die Anforderungen im Lernalltag schnell und sicher zu erledigen.

Und diese Lernumgebung steht den Lernenden dauerhaft -  ein Leben lang zur Verfügung (Stichwort: Lebenslanges Lernen).