Artikel-Schlagworte: „Orientierungsphase“

Das Praktikum oder Semester im Ausland

Montag, 3. Mai 2010

Es wird aufregend, weil nun ein “kleines” Abenteuer beginnt. Auf der einen Seite ist natürlich viel Organisatorisches zu erledigen, auf der anderen Seite musst Du Dich auch mental vorbereiten.

Wenn Du einen Ort und einen Platz gefunden hast, wächst der Wunsch sich bestmöglich auf die neue Situation vorzubereiten.

D.h. es gibt

  • eine neue Umgebung (hoffentlich eine interessante Stadt und Landschaft)
  • eine Firma, eine Organisation oder eine Hochschule / Uni, wo das Praktikum oder das Semester stattfindet
  • wichtige Adressen und Ansprechpartner
  • eine neue Sprache für die das Alltagsvokabular aufgefrischt werden will
  • ein – dem Praktikum oder dem Studium entsprechendes – Fachvokabular was schon ungeduldig wartet
  • die Frage: Was nehme ich (abgesehen von meinem Kofferinhalt) noch an Informationen, an Texten, Dokumenten, Bildern, Aufzeichnungen … mit, die ich dort brauche?
  • die Frage: Wie speichere ich die fremdsprachlichen Inhalte ab? Und wie erreiche ich, dass ich meine deutschen und die fremdsprachlichen Inhalte auch wirklich zusammenhalte.
  • am Rande noch die Frage nach der Datensicherung (weil wenn Du nur alles auf dem Computer speicherst, dann bleibt das Risiko, das Dein Computer kaputt geht oder wegkommt).
  • möglicherweise eine Präsentation nach Abschluss des Aufenthaltes am heimischen Standort.
  • vielleicht gibt es auch die daheim, denen Du gerne einen Eindruck von dem geben möchtest, was Du im Ausland zu erlebst.
  • eventuell während der Zeit Deines Auslandsaufenthaltes auch Lehrveranstaltungen bei Dir zuhause, die Du nicht verpassen möchtest oder darfst – da wäre es gut eine Möglichkeit zu finden, aktuell auf dem Laufenden zu bleiben.
  • die interessante Frage, ob es an dem neuen Aufenthaltsort Veranstaltungen gibt, die Dich interessieren könnten.

Also, eine ganze Menge, was einem so durch den Kopf geht, wenn man für eine Zeit ins Ausland geht.

Es wird wahrscheinlich nicht Dein einziger Auslandsaufenthalt bleiben. Europa ist zum Bewegungsraum geworden und die Kommunikation in mindestens 2 Sprachen gehört dazu. Umso wichtiger, eine Lernumgebung zu haben, die das aushält :-)

Die aufgezählten Aspekte kannst Du leicht mit LERNWEG realisieren. Dafür ist es da. Es unterstützt Dich in Deiner “Unabhängigkeit” – und im lebenslangen Lernen an verschiedenen Orten.

Beginn des Studiums und Einführungsveranstaltung

Montag, 19. April 2010

Die Informationsflut

Aufgeregt? Das Studium beginnt? Stift, Notizbuch oder Computer dabei?

Klar. Jetzt geht es los. Mach Dich auf eine “Informationsdusche” gefasst:

100te neuer Gesichter, unbekannte Gebäude, Orientierungsschwierigkeiten in den Fluren (‘jetzt ein Navigationssystem für die Uni, das wär’s’) – und jede Menge schwarzer Bretter. ‘Na egal, den Raum der Einführungsveranstaltung werde ich schon finden. Ich kann ja fragen … Da ist es … Ich kann mich kaum entscheiden, was mich mehr interessiert: die Professoren oder meine Kommilitonen … na ja gut, erstmal ankommen.’

Informationen, Informationen …

Nun 1: Es sind nicht nur viele Informationen, sondern auch Infos unterschiedlicher Art: Gesprochenes, Geschriebenes (Aushänge), Infoblätter, Fotokopien, Bücher, Broschüren, Webseitenlinks, CDs und dann oft noch die Lernplattform der Hochschule oder der Uni.

Und 2: Jetzt am Anfang habe ich noch keine Struktur, in die ich die Infos sinnvoll einsortieren kann. Wie auch, denn ich habe ja noch keinen Überblick, was alles noch kommt, was wichtig ist, unwichtig …

Und die Lernplattform der Hochschule / Uni?

Auf der Lernplattform gibt es weitere wichtige Infos. Oft hinterlegen die Professoren dort Dateien und Infos. Dort habe ich dann Zugang.

Wie verhalte ich mich in der Situation am besten?

Effektive Selbst-Organisation

Da bleibt nur eine effektive Selbstorganisation des Lernens.

Gerade in der Anfangsphase des Studium ist notwendig selber ein bisschen System reinzubringen. Das ist auch einfacher als man zunächst denken würde.

Hier geht es darum,

  • den “Materialmix” geschickt aufzufangen
  • Strukturen zu schaffen, die sich leicht anpassen lassen (gerade, weil ich jetzt noch nicht den Überblick habe)
  • eine Arbeitsform zu finden, die für meine Aufgaben als Student / Studentin praktisch und effizient ist

Jetzt, wo ich studiere, heißt es “viel Aufnehmen”, “viel Lernen”, “viel Verstehen”, “viel Kommunizieren”, “viel Präsentieren” und “viel Spass” haben.

Zeit sparen und gewinnen

Du kannst Zeit sparen beim

  • aufnehmen (und recherchieren) von Informationen, in dem Du die Info einmalig am richtigen Ort ablegst, wo Du sie leicht aktualisieren kannst – und wo Du sie jederzeit wiederfindest
  • lernen, indem Du das Zaubermittel Wiederholung zeitsparend einsetzt
  • verstehen, indem Du die neuen Informationen in Dein bisheriges Wissen integrierst (das ist besonders spannend und dazu sage ich nachher noch mehr)
  • kommunizieren, indem Du auf die vielen kommenden Fragen optimal vorbereitet bist (schick mir mal, haste mal, kannste mal, wir müssen unbedingt …)
  • präsentieren, indem Du Deine Infos so ablegst, dass Du jederzeit und sofort präsentieren kannst.

Fürs Spass haben ist dann viel Zeit gewonnen.

Langfristig planen

Das hängt eng mit “Zeit sparen und gewinnen” zusammen – ist aber doch einen eigenen Absatz wert. Ich möchte zwei Dinge ansprechen:

  • den Erhalt Deiner Daten
  • der ziemlich sicher kommende Auslandsaufenthalt

Also der erste Hinweis hängt mit der wahrscheinlich eingesetzten Lernplattform Deiner Hochschule / Uni zusammen: Diese Plattform steht Dir als Nutzer / Nutzerin zur Verfügung, aber sie gehört Dir nicht! Du bist dort “Gast”, – “Gast” so lange Du an dieser Hochschule / Uni bist. Alles was Du dort findest, was Dir zur Verfügung gestellt wird (Lernmethodik, Informationen, Kommunikationsforen, Informations- und  Wissensmanagement), ist eines Tages weg (vielleicht auch schon früher, denn verantwortlich für diese Lernplattformen sind andere). Und Du darfst anderen keinen Zutritt zur Lernplattform geben.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch Deinen sicherlich kommenden Auslandsaufenthalt ansprechen. Kannst Du von dort auf die Lernplattform zugreifen?; wird mit der gleichen oder einer anderen gearbeitet?; wird die andere neue Sprache unterstützt? …

Und schließlich: es geht das geflügelte Wort vom “lebenslangen Lernen” um. Auch wenn Du gerade mittendrin bist … es wird danach weitergehen. Daher Vorsicht vor institutionellen und/oder sprachlichen Insellösungen.

Fazit: Auch hier gilt das Prinzip: Selbstverantwortung der Lernorganisation!

Als Lernende oder Lernender stehst Du im Mittelpunkt Deines Interesses.

Wie kann ich die Überlegungen jetzt praktisch umsetzen?

Meine eigene Lernumgebung kreieren

Es gibt noch viele Aspekte der “Selbstorganisation des Lernens” zu besprechen. Argumente für die Lernumgebung LERNWEG findest Du hier.

Für die, die schon mal ein Gefühl dafür kriegen wollen, ob das für sie die richtige Lösung ist, legen wir einfach mal los. Was brauchst Du?

  1. einen Internetzugang
  2. eine Emailadresse

Gehe auf www.lernweg.de und registriere Dich. Es gibt erstmal ein paar freie Einträge.

Du erhälst nach der Registrierung eine E-Mail und kannst Dich anmelden.